Rendite - Nachhaltigkeit zahlt sich aus

Viele Anleger befürchten, dass der Umstieg auf nachhaltige Geldanlagen mit einem Verlust von Rendite verbunden ist – eine Sorge, die faktisch unbegründet ist:

- Nachhaltige Investmentfonds bieten mitunter sogar die bessere Rendite:  Im Februar 2012 veröffentlichen Forscher der US-Eliteuniversität Harvard eineStudie, für die sie 180 internationale Aktiengesellschaften untersucht hatten. DasErgebnis: Eine Orientierung an Nachhaltigkeitskriterien zahlt sich beim Investierenauf lange Sicht aus. Im Ergebnis schnitten die nachhaltigen Firmen bis 2010 jährlichum 2,3 Prozent besser ab als ihre weniger langfristig ausgerichteten Pendants, wenn man die Aktien gleich gewichtet. Nach Marktkapitalisierung gewichtet lag ihr Vorsprung sogar bei 4,8 Prozent.

- Auch bei nachhaltigen Investments variiert die Rendite in Abhängigkeit von der Anlageklasse, der Anlagedauer und dem Risiko. Unternehmerische Beteiligungen an Windkraft- oder Solarenergiefonds zählten bislang zu den am höchsten verzinsten Geldanlagen im Bereich langfristiger Investments.

- Tages- und Festgeld: Ein maßvoller Zins zählt bei manchen Nachhaltigkeitsbanken zur Unternehmensphilosophie. Generell ist ihr Zins jedoch mit dem von konventionellen Banken vergleichbar, wenn man von den Kampfangeboten der Banken absieht.