Unternehmertum statt Kanonen

Mariam Dao Gabala. Foto: Oikocredit
Mariam Dao Gabala
Mikrofinanzexpertin Mariam Dao Gabala zu Gast bei "Geld mit Sinn"

Mitten im Krieg haben Frauen an der Elfenbeinküste ein preisgekröntes Unternehmen aufgebaut - einen modernen Arbeitsplatz mit überdachtem Markt, Bildungs- und Gesundheitszentrum sowie Übernachtungsmöglichkeiten für die Händlerinnen. Zündfunken des Projekts ist die Entwicklungsökonomin Mariam Dao Gabala, die bei der internationalen Genossenschaft Oikocredit Unternehmensfinanzierungen und ein modernes Kreditwesen in Westafrika fördert. 

Als klar wurde, dass Frau Gabala diesen Herbst in Deutschland unterwegs ist, haben wir sie für unser neues Veranstaltungsformat "Wissen zum Frühstück" angefragt. Wir freuen uns darauf, die Mikrofinanzexpertin am 9. Oktober 2014 in München zu begrüßen! 

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Qualitätssiegel für nachhaltiges Geldanlegen?

Ein Blick auf die Bio-Eier reicht, und die Kunden wissen, ob diese von einem streng ökologischen Erzeuger stammen oder "so ziemlich bio" sind. Genau das wünschen sich auch viele Anleger und Anlegerinnen beim Kauf von ethisch-ökologischen Geldanlagen. Die Umwelt-Akademie e.V. stellt das Thema im Rahmen ihrer langjährigen Veranstaltungsreihe "Umgang mit Geld" am 15. Juli 2014 vor und hat zu diesem Anlass Sabine Pex, Mitglied im Vorstand des Forums Nachhaltige Geldanlagen und Leiterin der Arbeitsgruppe Öko-Label eingeladen. 

Helmut Paschlau ist Mitglied im Vorstand der Umwelt-Akademie und skizziert, was die Suche nach einem Öko-Label zu einer wichtigen und spannenden Aufgabe macht. 

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Trend zu ethischen Geldanlagen stärkt Oikocredit

Immer mehr Anlegerinnen und Anleger möchten mit ihrem Kapital etwas Positives bewirken. Besonders wichtig ist ihnen dabei laut einer aktuellen Forsa-Umfrage die Armutsbekämpfung. Dieser Trend spiegelt sich auch in der Jahresbilanz 2013 der internationalen Genossenschaft Oikocredit. Über die deutschen Oikocredit-Förderkreise legte eine wachsende Zahl von Anlegerinnen und Anlegern mehr Geld bei Oikocredit an als je zuvor. Weiter lesen

Online Banking „mit Sinn“ – wie geht das?

foto: lightwavemedia_fotolia

Sicherheit ist eine der meist diskutierten Fragen, wenn es um die Nutzung von Online Banking geht. Aber wie steht es um die Nachhaltigkeit? Können wir Online Banking so gestalten, dass es zum ethisch-ökologischen Sparen, Ausgeben und Anlegen anregt? Und wie genau könnte „Online Banking mit Sinn“ aussehen? Da viele Banken gerade daran arbeiten, ihr Online Banking kundenfreundlicher und nützlicher zu machen, bringen wir dieses wichtige Thema gerne die Diskussion ein.

Teil 1: Von der Verwaltung zur Gestaltung

Für mich als Anlegerin "mit Sinn" besteht kein Zweifel: Online Banking kann auf vielfältige Weise zu einem ökologischen und sozialen Mehrwert führen. Ich möchte mich hier mit den meiner Meinung nach wichtigsten zwei Einflussbereichen befassen: Dem persönliche (Finanz)leben der Anlegerinnen und Anleger und der Welt, die sie durch einen bewussten Umgang mit Geld verändern möchten. 

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Der Fall PROKON: Wie können wir uns vor unseriösen Anbietern schützen?

Seit der Windparkbetreiber Prokon aus Itzehoe seinen Anlegern mit Insolvenz gedroht hat, nehmen die Diskussionen kein Ende. Wie konnten so viele Anleger und Anlegerinnen getäuscht werden - von einem Unternehmen, das sich als "ökologisch nachhaltig" präsentiert? 

Fakt ist: Seit vielen Jahren warnen Verbraucherschützer, Anlageberater und Medien vor Prokons unseriösen Geschäftspraktiken, angefangen von dem enorm hohen Marketingausgaben bis zu den kurzfristigen Ausschüttungen, die im Widerspruch zu den hohen Renditen stehen. Vor allem war es die Unternehmer, Berater und Bildungseinrichtungen der nachhaltigen Finanzbranche selber, die vor Prokon warnten. Bis in die Ausbildungsstätten hinein wurde das Unternehmen als ein Paradebeispiel für "Green Washing" und unseriöses Geschäftsverhalten diskutiert. 

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CSR und nachhaltiges Wirtschaften

Radiobeitrag im SWR2  u.a. mit unserem Mitglied Viola Schetula
CSR und nachhaltiges Wirtschaften - Notwendigkeit oder Sahnehäubchen für Unternehmen?
CSR ist modern. Aber ist es ein Sahnehäubchen, mit dem sich Unternehmen schmücken wollen, oder ist es eine Notwendigkeit in unserer Wirtschaft? Geld, Markt, Meinung beleuchtet Unternehmen, die CSR betreiben, zeigt, was sie dazu treibt. Außerdem beschäftigen wir uns mit den Kunden: Welchen Einfluss haben Sie? Können Sie CSR einfordern oder Firmen abstrafen, die nicht nachhaltig wirtschaften?

 

"Viel bewegt" - Drei Jahre ´Geld mit Sinn!`

Vorstandsmitglieder

Von Gabriele Uelses
Journal München

"Geld mit Sinn!" ist eine Initiative für ethisch-ökologische Finanzbildung. Seit der Gründung vor drei Jahren, informieren die fünf Vorstandsmitglieder und ihre Mitglieder Anlegerinnen und Anleger rund um das Thema "sinnvolle" Geldanlagen. Nicht nur allein die Frage nach einer guten Rendite, die ohne Zweifel und mit vollem Recht beim Anleger eine große Rolle spielt, sondern die Überlegung "was kann mein Geld bewirken?" soll immer weiter in den Mittelpukt rücken.

Damit sich dieser Gedanke in der Gesellschaft etabliert, nimmt "Geld mit Sinn" bundesweit an Messen, Konferenzen und Symposien teil und lädt selbst ein. Regelmäßig werden Anlegertreffen veranstaltet, bei denen Gäste in lockerer Runde ihre Erfahrung in Sachen nachhaltiger Geldanlage austauschen können. Gut etabliert hat sich auch der "Salon".. Rund 45 Interessierte werden mit Vorträgen zu einem ausgewählten nachhaltigen Thema informiert. Zusätzlich gibt es Präsentationen von ökologischen Pionieren, die dazu motivieren sich weiter mit dem Thema zu befassen, es in der Gesellschaft zu verbreiten...oder sich einfach bei der eigenen Bank danach zu erkundigen, denn die Nachfrage bestimmt bekanntlich das Angebot!

"Geld mit Sinn" hat schon viel bewegt und ist dafür erneut als offizielles UN Dekadeprojekt 2013/2014 "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet worden. Nachdem in Deutschland nur etwa ein Prozent des gesamten Anlagevermögens nach ökologischen und sozialen Kriterien investiert wird, was deutlich weniger ist als in jedem anderen EU-Land, wird das engagierte Team auch in Zukunft alle Hände voll zu tun haben.

(Mit freundlicher Genehmigung unseres Medienpartners Journal München)

 

Dieses Finanzprodukt ist ein Hungermacher

Bild von hungerndem Kind - iStock_000013002522XSmall

´Geld mit Sinn!` gewinnt bei Suche nach den gefährlichsten Finanzprodukten Europas  

Manche Finanzprodukte tragen maßgeblich dazu bei, dass gesunde Wirtschaftskreisläufe zerstört und Existenzen vernichtet werden. Um die Eindämmung destruktiver Finanzprodukte ging es beim Wettbewerb "Europas gefährlichstes Finanzprodukt", der von dem EU-Abgeordneten Sven Giegold veranstaltet wurde. Die Einsender der beiden meist geächteten Produkte sind Mathias Winkler, Fachberater für nachhaltiges Investment und Mitglied der Bildungsinitiative ´Geld mit Sinn` e.V., sowie Will Martindale, Financial Services Policy Advisor bei OXFAM. 

Als "gefährlichstes Finanzprodukt" hatte Mathias Winkler den Fonds "DB Platinum Agriculture (Euro) aus dem Produktangebot der Deutschen Bank vorgeschlagen, stellvertretend für alle Finanzprodukte, die mit Nahrungsmittelpreisen spekulieren . 

Ein vollständiger Bericht über den Wettbewerb ist beim Handelsblatt veröffentlicht worden, darüber hinaus berichteten BBC News, ntv, Spiegel, taz, Süddeutsche Zeitung und viele andere Medien. 

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Der Zukunftsmarkt nachhaltige Geldanlagen wächst rasant

Die Finanzjournalistin Susanne Bergius zählt mit ihren scharfsinnigen Analysen des nachhaltigen Finanzmarkts zu seinen wichtigsten Beobachtern. In diesem Interview vermittelt sie einen sehr guten Einstieg in diesen Wachstumsmarkt, mit aktuellen Fakten über Entwicklung, Rendite und Risiko im Vergleich zum konventionellen Finanzmarkt, sowie sinnvollen Anlagestrategien für weniger erfahrene Anleger und Anlegerinnen.

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Die aufmüpfige Bankerin: Interview mit Heidi Geisler, Geld mit Sinn!

Heidi Geisler von Geld mit Sinn

Die Initiative Geld mit Sinn wurde vor mehr als zwei Jahren gegründet. Woran denkt Geld-mit-Sinn-Mitgründerin Heidi Geisler heute, wenn sie durchs Frankfurter Bankenviertel spaziert? Die Zeitschrift "eve" wollte es genau wissen und führte ein Interview mit Heidi Geisler, das ebenso provokant wie wachrüttelnd ist.  

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Gutes Geld: Sylke Schröder von der Ethikbank

Sylke Schröder war Sekretärin bei einer Volksbank in Thüringen. Dann hatte sie eine Idee. Heute hat ihre Ethikbank die Mutterfirma überholt. Die Süddeutschen Zeitung berichtete über den Werdegang der Nachhaltigkeitsbank und ihrer eindrucksvollen Gründerin.

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Energiewende: Welche Chancen haben Privatanleger heute?

Die Energiewende voranbringen: Dieses Ziel hat Tausende von Privatanlegerinnen und –anlegern dazu motiviert, einen Teil ihres Vermögens in Kraftwerkparks für erneuerbare Energien zu investieren. Besonders Beteiligungen an Solarparks galten als ein wirksames Instrument, um eine dezentrale, demokratische Energieversorgung zu unterstützen. Nach der letzten, drastischen Kürzung der Solarförderung fragen sich viele Anleger, wie sie ihr Engagement für eine nachhaltige Energieversorgung sinnvoll fortsetzen können. Geld mit Sinn! sprach in Nürnberg mit Georg Hetz, Geschäftsführer von UDI, einem führenden Entwickler von Erneuerbare-Energien-Projekten und Anbieter von ökologischen Geldanlagen.

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Serie BERATERCHECK: Mystery Shopper testen Bankberatung

Wie gut werden Sie von Ihrer Bank oder Finanzberatung beraten? Meist achten Anleger auf Aspekte wie ein sympathisches Auftreten des Beraters oder eine kompetente Ausstrahlung. Die echten Qualitätsfaktoren sind für uns nicht-Fachleute jedoch häufig nicht erkennbar. ByQuality ist ein Unternehmen, das genau diese Kriterien testet. 

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